Die Klasse 2AF durfte einen besonderen Schultag im IMC-Biotech Krems verbringen und dabei echte Laborluft schnuppern. Gleich zu Beginn erhielten wir eine Sicherheitsunterweisung, anschließend wurden die Labormäntel verteilt. Danach wurden zwei Gruppen gebildet und auf zwei Labors aufgeteilt: Gruppe Reisenauer und Gruppe Klug.
Zu Beginn gab es einen spannenden Vortrag über die DNA, bei dem die SchülerInnen der 2AF ihr bereits vorhandenes Wissen anwenden konnten. Besonders erfreulich war, wie viele kluge Ideen, Fragen und Überlegungen aus der Klasse kamen, man merkte sofort, dass die Jugendlichen aufmerksam mitdachten und echtes Interesse zeigten.
Im Anschluss wurde die PCR-Methode erklärt. Auch hier konnten die SchülerInnen ihr Wissen vertiefen und verstehen, wie DNA vervielfältigt und analysiert werden kann. Danach wurden die Laborprotokolle ausgeteilt, 3er-Gruppen gebildet und es ging endlich praktisch los: Zuerst durfte mit Wasser und Pipetten geübt werden, bevor mit der tatsächlichen DNA gearbeitet wurde.
Die Aufgabe bestand darin, anhand der Probe herauszufinden, ob die DNA von einem Mann oder einer Frau stammte. Nachdem die Proben vorbereitet waren, wurden sie in die PCR-Maschine gegeben. Während die PCR lief, hatten wir eine Pause von etwa einer Stunde. Das IMC stellte uns freundlicherweise Jause und Getränke zur Verfügung, was von allen sehr geschätzt wurde.
Nach der Pause ging es weiter mit dem nächsten Highlight: Es wurden Agarosegele gegossen. Dafür musste genau abgewogen, gemischt, geschwenkt und schließlich die Gelekammer aufgebaut werden. Danach wurde die Gelelektrophorese eingeschaltet, wobei die ersten Effekte sichtbar wurden unter anderem auch die typischen „Luftblasen“, die dabei entstehen können.
Das gesamte Team vor Ort war sehr nett, kompetent und geduldig, was den SchülerInnen ein sicheres und motivierendes Arbeiten ermöglichte. Wie man auf den Fotos erkennen kann, waren alle hochmotiviert, arbeiteten konzentriert und der Forscherdrang wurde eindeutig geweckt.
