Aufwind im Senegal

Herr Boubane von der Caritas Senegal und Frau Wieser, seine Kollegin von der Caritas St. Pölten haben uns im Geographieunterricht der 3A auf sehr interessante Weise, die Schönheiten des Landes aber auch soziale Probleme und vom Klimawandel verstärkte und ausgelöste Herausforderungen in der Landwirtschaft aufgezeigt. Das Besondere aber war, dass nicht die Hoffnungslosigkeit, das Negative im Vordergrund stand, sondern die lokalen Antworten: Öfen aus Naturmaterialien bauen, die weniger Rauch entwickeln und weniger Energie benötigen, Frauengemeinschaften, die einander Mikrokredite verleihen und sich von der Abhängigkeit ihrer Ehemänner befreien,  eine Schule, die im Innenhof eine kleine Landwirtschaft betreibt, die Kinder erhalten so täglich frisches Essen und lernen, wie man sich dem Klimawandel zum Teil anpassen kann, Mangrovenaufforstung, weil Mangroven der zunehmenden Versalzung von Deltamündungen entgegentreten, – erhöhter Salzgehalt führt zum Fischsterben, eine Nahrungsquelle weniger..

Außerdem schafft es Senegal, dass die verschiedensten Religionsgemeinschaften koexistieren. Sogar innerhalb von  Großfamilien leben muslimische, christliche und animistische Religionsangehörige miteinander. Was zählt, ist das Menschliche! 

Wir sind dankbar für die lehrreiche Doppelstunde und für die Bereitschaft von Emmanuel Boubane auch persönliche Fragen zu beantworten. Seine erste Europareise, die er im März 2026 angetreten ist,  hatte St. Pölten zum Ziel und das, was ihn hier am meisten beeindruckt: Trinkwasser im Überfluss!  

Merci beaucoup!